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Das Märchen von der Homosexualität der alten Griechen

Der Samen des Mannes hatte in der Vergangenheit eine sagenumwobene Bedeutung. Gerade weil die genauen biologischen Vorgänge im Körper der Frauen rund um Zeugung und Schwangerschaft noch nicht bekannt waren, man andererseits aber erkannte, dass durch den Samen eines Mannes Leben "geschaffen" werden konnte, kam es zu einer Art Verherrlichung der Männer und auch deren Samens als Geist des Lebens, "Anima Vitae". Damit haben Männer die Kraft Nachkommen zu zeugen, Leben zu generieren. Ohne Samen gibt es kein Leben.

Umgekehrt bedeutete Samenverlust Krankheit, eine alte Weisheit, die auch benützt wurde um männliche Masturbationsgewohnheiten zu disziplinieren. Die auch heute noch teilweise geltenden Ansichten, Masturbation und der damit verbundene Samenverlust führe zu Krankheiten des Gehirns und des Rückenmarkes stammen aus dieser Zeit, entsprechen nicht ausrottbaren Mythen rund um den Samen des Mannes. Denn woher könne denn dieses edle Elixier sonst kommen als aus dem Zentrum der männlichen Identität schlechthin, dem Zentralnervensystem?

Das alte mythologische Paradigma vom "kraftspendenden Samen" ist wohl auch die Grundlage für Initiationsriten an jungen Männer, die (nicht nur) in der Antike weit verbreitet waren. Durch Samentransfer wurden Jünglinge beseelt und in den Kreis der Männer aufgenommen, nichts anderes als Initiationsriten sind also der Grund für diese, vor allem von den alten Griechen bekannten homosexuellen Praktiken. Das altgriechische "paedagaion" hat mit Homosexualität im heutigen Sinne nichts zu tun, denn auch damals war Homosexualität poenalisiert.

Diese homosexuellen Kontakte von Jünglingen mit erwachsenen Männern entsprachen also nicht dem Begriff der homosexuellen Praxis in der Gegenwart. Sie waren ein Teil jener Rituale, die junge Männer über sich ergehen lassen mussten wenn sie erwachsen werden wollten, und (!) sie wurden mit dem Erreichen des 17. Geburtstages beendet.

Die Liste der Kulturen mit ähnlichen, mit Samentransfer vom Mann auf den Jüngling verbundenen Initiationsriten ist lang, und nicht selten handelt es sich um Kulturen mit hohen Ansprüchen an die Männlichkeit ihrer Krieger: aus Malaysien, Neu Guinea, Indonesien und Tahiti gibt es historische Aufzeichnungen, ebenso von den japanischen Samurai-Kriegern, den Siwanis in Libyen, den Atanda in Subsahara-Afrika....

Fest steht: die alten Griechen war nicht schwuler als die Griechen heutzutage, die griechische Orthodoxie löst das Problem aber auf ihre Weise: durch Leugnung!

 
 
 
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