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Was ist ein Stigma?

Ein Stigma ist eine Art "Makel", etwas zu "stigmatisieren" heisst, etwas mit einem Makel zu versehen.

Noch ist Homosexualität stigmatisiert. Daran gibt es keinen Zweifel. Ob es jemals gelingen wird, dieses Stigma zu beseitigen, ist fraglich. Denn der Mensch scheint einen Hang zur Stigmatisierung von Minderheiten zu haben und homosexuelle Männer sind eine Minderheit und werden auch eine Minderheit bleiben.

Das Stigma lebt. Der Fortschritt der letzten Jahre besteht darin, dass Homosexualität toleriert wird, akzeptiert ist sie noch lange nicht.

Homosexualität ist stigmatisiert
Trotz aller Fortschritte der letzten Jahrzehnte, ist und bleibt Homosexualität stimatisiert.
Es ist richtig, Homosexuelle werden seit 1945 nicht mehr hingerichtet, das sind gerade mal etwas mehr als 70 Jahre! Was für ein Fortschritt, sie dürfen LEBEN, es DARF sie geben!!

Es ist richtig, homosexuelle Männer werden nicht mehr inhaftiert, dazu hat sich diese Republik, die sich als Demokratie bezeichnet, vor etwas mehr als 30 Jahren durchgerungen. Was für ein Fortschritt! Sie DÜRFEN in Freiheit leben, müssen nicht mehr weggesperrt werden! (Es ist beschämend für diese Republik, dass die Entkriminalisierung so lange gedauert hat. Da war selbst die Monarchie noch Vorbild!).

Doch stimatisiert wird Homsexualität allemal.

"Homosexuelle" werden als Kollektiv gesehen, man definiert sie über deren Sexualität. Andere Attribute, auch Verdienste an der Gesellschaft werden als nicht so wichtig gesehen...ein noch so verdienter Mann wird nicht an seinen Verdiensten gemessen, er ist und bleibt der Homosexuelle, der Schwule.

Homosexuelle Männer werden nicht als "normal" angesehen, ihre Andersartigkeit wird als Defizit empfunden, als eine Art Behinderung. Homosexuelle sind nicht Bestandteil der normalen Gesellschaft, sie sind eine Minderheit innerhalb der Gesamtgesellschaft, eine Subkultur.

Auch der Umstand, dass "darüber" geredet wird, bleibt ein schwacher Trost. Erst wenn man nicht mehr darüber redet, wird der Durchbruch geschafft sein. In meinen Augen eine Utopie.

Die Toleranz gegenüber Homosexuelität endet üblicherweise beim Nachbarsbuben, der eigene Sohn ist nicht homosexuell. Denn es kann nicht sein, was nicht sein darf...!

Wer kann denn das verbrochen haben?
Diese Gesellschaft bezeichnet sich als postchristlich, die Kirche hat an Einfluss verloren, das ist nicht zu leugen. Dennoch spuken die Grundlagen christlicher Glaubenslehre in noch so atheistischen Kreisen herum und geben Meinungen vor, die nicht hinterfragt werden, weil sie gar nicht wahrgenommen werden. Wir sind eine christliche Gesellschaft, vielelicht eine postchristliche, christlich aber sind wir allemal.

Was ist denn nun so anders an den Homosexuellen? Es ist deren sexuelle Orientieren, Männer, die mit Männern Sex haben. Aber, wen kann schon interessieren, was zwei Menschen miteinander zu Hause im Bett machen? Oder möchten Sie sich vorstellen, ob und wie Ihre Nachbarn Sex machen?

Warum schwule Männer so eine schlechte Reputation haben, ist nicht so einfach zu begreifen. Da muss man schon en wenig in die Vergangenheit zurückgehen....nicht sehr weit, aber doch so 100 Jahre. Damals - und in den vorausgehenden eineinhalb Jahrtausenden hat der römische Katholizismus das Sagen in Europa und von dort rührt das alles her. Auch wenn es uns nicht bewusst ist, es geht um religiöse Werte, die - immer noch - in unseren Köpfen herumspuken.

Ist es nicht die Kirche, die einen Holocaust, dessen Bestandteil auch die homosexuellen Männer waren, gar nicht versucht hat zu verhindern? (Ncht umsonst hat "Rom" während des 3. Reiches geschwiegen, tatenlos zugesehen...!) Die Juden unterscheiden sich von uns Europäern ausschliesslich durch ihre Religion, ganz sicher sind sie keine eigene Spezies von Menschen, auch keine "Rasse". Das, was deren Verfolgung ausgelöst hat, ist deren Andersartigkeit.....eine Andersartigkeit ausschliesslich in Bezug auf ihre Religion. Sie haben sich widersetzt, haben von ihrem Glauben nicht abgelassen, wollten nicht zu Christen werden. Die eigene Religion war Grund genug, dieses Volk zu verfolgen, im 3. Reich sogar zu ermorden. Das 3. Reich hatte dubiose Gründe dafür, die Stigmatisierung der Juden ist aber wesentlich älter als das 3. Reich. Die Stigmatisierung ist die Strafe Roms für das Vergehen, sich dem römischen Glauben zu widersetzen, die eigene Religion behalten zu wollen....und sie hat den Holocaust erst möglich gemacht.

Zurück zu den Schwulen. Die sind und waren durchaus auch gute Christen, dennoch wurden sie im Auftrag der römisch kaholischen Kirche ausgegrenzt, stigmatisiert. Während sich die Juden dem allumfassenden Machtanspruch des Katholizismus widersetzten und dafür bestraft wurden, widersetzen sich schwule Männer der Moraltheoplogie des Heiligen Stuhl, der da predigt: Männerliebe darf nicht sein!"  Die Katholiken können auch gar nicht anders, sollte es so sein, dass sie daran festhalten, dass es Sex nur zur Zeugung von Kindern geben darf. Ich höre zwar, dass diese Ausschliesslichkeit der reproduktiven Dimension der Sexualität am 2. Vatikanischen Konzil abgeschafft wurde, doch konnten mir das nicht mal Kirchenmänner bestätigen.

Ob sie wollen oder nicht, schwule Männer geraten mit der katholischen Kirche in einen Konflikt, den auszutragen derzeit gar nicht möglich ist. Das eigentliche "Defizit" homosexueller Männer ist deren Unfähigkeit, Kinder zu zeugen.

Und das kann man nicht leugnen, die reproduktive Dimension der Sexualität beisst sich an einem schwulen Pärchen die Zähne aus. Die Evolution, für die Kirche "Gott" hat homosexuellen Männern die Fortpflanzung verweigert.

Und das, werte LeserInnen, ist der springende Punkt! Andere "Defizite" gibt es nicht, ganz im Gegenteil!

Die Kirche hängt eine archaiischen Prinzip nach, einem jahrtausendealten Prinzip, dem abrahamitischen Männerbild.

Demzufolge haben Männer 3 Aufgaben:
1. Die Vermehrung der Sippe, gemäss dem alttestamentarischen Spruch aus der Genesis: "Liebet und mehret Euch"!
2. Die ökonomische Absicherung der Sippe.
3. Die Subordination unter einen übergeordneten Vater, die Akzeptanz der höheren Ziele eines Gesamten, zum Beispiel eines Staatsgefüges. Der Rest davon ist zum Beispiel die Wehrpflicht.

Punkt "2" und Punkt "3" mögen ja durch schwule Männer recht gut erfüllbar sein, doch der Punkt "1" ist nicht möglich.

SCHWULE MÄNNER KÖNNEN KEINE KINDER ZEUGEN! Das ist derern eigentliches und einziges "Defizit", der eigentliche Unterschied zu "normalen" Männern! Dass daraus aber so großes Aufsehen gemacht wird, geht auf das Konto der römischen Kirche.

Die neue GENESIS: "Liebet und mehret Euch nicht!"
Nach wie vor bevormundet die Kirche diese Gesellschaft. Nach den jahundertelangen Untrieben der "Heiligen Inquisition", nach der todbringenden Verfolgung aufgeklärter Reformatoren im Sinne der Gegenreformation ist noch lange nicht Schluss. Immer noch werden Wertigkeiten festgelegt, immer noch wird über Männer geurteilt, auch über homosexuelle Männer, indem man ihre Sexualität für abnorm erklärt und sie verbietet.

In den letzten 2000 Jahren sind 500 000 000 Männer in Kriegen gefallen, 300 000 000 davon im Auftrag der römisch katholischen Kirche. Den Frauen erging es nicht viel besser. Abgesehen von Leid, das sie durch den Verlust ihrer Soldatenmänner ertragen mussten, wurden 5 000 000 Frauen als Hexen verbrannt.

Solange es die wichtigste Aufgabe der Männer bleibt, für Nachkommen zu sorgen, werden Homosexuelle stigmatisiert bleiben.

Doch die Kirche wird von ihren archaiischen Ansichten kaum ablassen, das würde ja bedeuten das "Alte Testament" abzuschaffen...und ich sehe ein, das wäre religionspolitischer Selbstmord. Eine Kirche, die im Namen des "Alten Testamentes" gemordet und gerichtet hat, kann dieses "Alte Testament" nicht einfach für überholt erklären, obwohl es natürlich überholt ist.

Diese Welt braucht keine Vermehrung der Menschenkinder mehr.
Die Genesis sollte man umschreiben in "Liebet und mehret Euch NICHT!"

Der Ausweg
Solange sich die Wertigkeiten dieser Gesellschaft religionsbedingt nicht ändern, solange bleibt Homosexualität stimatisiert.

In unseren Breiten ist es das Christentum, das die Fortpflanzung als einziges Ziel der Sexualität sieht, und weil sich homosexuelle Männer nicht fortpflanzen können, werden sie als defizient gesehen.

Es bedarf einer Änderung des Weltbildes, in dem das "Alte Testament" keinen Platz mehr innehat.
Dieses Alte Testament ist ja wirklich längst überholt...oder würden Sie jemandem die Hand abhacken wollen, wenn er des Diebstahls überführt würde? Auch das steht im Alten Testament geschrieben.

Der Fairness wegen möchte ich Christus ad personam von jeder Schuld freisprechen. Ich respektiere Jesus Christus aus dem Hause David als aussergewöhnlichen Menschen mit zukunftsweisenden Ideen. Ich bin mir sicher, dass er die Auswüchse dieser Kirche, die sich auf "seinen" Namen beruft, nicht entschuldigen würde.

Eine neue Gesellschaft, in der Männer nicht Aufgaben übernehmen müssen, die die Kirche für sie auserkoren hat, sondern ihren individuellen Talenten und Fähigkeiten nachgehen können, ist die Auflösung des gordischen Knotens.

"Wer schuldlos ist, werfe den ersten Stein!"

Jeder Mann hat das Recht, sein Lebensziel und seinen Lebenszweck selbst zu definieren. Er ist von "Gott" dafür mit den verschiedenartigsten Talenten und Resourcen ausgestattet worden.

Er sollte sie nützen.

 
 
 
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