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Bedarf Homosexualität einer Therapie?

Wegen des fehlenden Leidensdruckes von Seiten der Betroffenen gilt Homosexualität nicht als Krankheit. Auch die damit verbundenen Störungen sind nicht durch die sexuelle Orientierung verursacht, sondern durch deren Stigmatisierung. Homosexuelle Männer sehen sich mit einem lebenslangen Kampf um Akzeptanz konfrontiert. So etwas verändert, prägt, führt zu typischen Verhaltensmustern.

Es gilt und ist unbestritten: Homosexualität gilt als schuldlos erworben und als unveränderbar!
Ich weiss, dass viele Leute, auch sogenannte Experten mit dieser Aussage nicht konform gehen (wollen!?). Dennoch behaupte ich mit dem Selbstbewusstsein des Sexualmediziners, des Wissenschafters, dass es eben so ist. Ich stehe auch nicht an, alle Therapeuten zu ermahnen, die Materie der Homosexualiät zuerst vorurteilsfrei und ohne Opportunismus zu studieren, so wie es der Standesethik jedes Therapeuten entsprechen sollte.

Eine Therapie ist nicht nur nicht erforderlich, sondern auch nicht möglich. Die versuchte Therapie gilt als Kunstfehler, weil der Betroffene durch die Therapie in der Ausübung der ihm eigenen Sexualität neurotisiert wird. Erst eine versuchte Therapie, die niemals zum Erfolg führen kann, aus einem homosexuellen Mann keinen heterosexuellen macht, weckt im Betroffenen das Gefühl krank zu sein, traumatisiert ihn also.

Dennoch wird immer wieder versucht Homosexualität zu heilen. Das Interesse eines "Heilers", einen Homosexuellen zu "heilen" ist nicht ganz durchsichtig, denn eigentlich ist es ja die "Sache" zweier erwachsener Männer, was sie zu Hause tun, solange die sexuelle Selbstbestimmung nicht verletzt wird. Federführend ist hier der "Neokonservativismus" der christlichen Kirchen, aber auch Ärzte, Psychologen und Therapeuten können es nicht lassen. Ich unterstelle diesen Personen einen gewisse, undurchschaubare Motivation, die sie dazu bringt, sich der Sexualität anderer Leute anzunehmen. Der folgende Artikel aus dem Standard lässt schlimmste Befürchtungen in mir erwachen, man bedenke, sogar Exorzisten werden bemüht, Schwule zu heilen. Wie der Standard am 5. Septermber 2007 berichtete, nahmen an diesem Kongress in Graz wichtige Vertreter mehrerer Religionen teil, "unser" als Hardliner bekannte Bischof Laun hielt einen der Hauptvorträge. Anwesend waren Kardinal Schönborn, aber auch der evangelische Bischof A.B. Herwig Sturm. Ausserdem noch der Exorzist Larry Hogan, ein US-Amerikaner, der in der Diözese Wien tatsächlich die kirchenrechtlich vorgesehene Position des Teufelsaustreibers innehat. (Zitat Der Standard 5.9.2007)



Eine Therapie kann nur affirmativ sein!
Ganz anders ist das Bestreben seriöser Sexualmediziner. Die sexualtherapeutische Sprechstunde darf nur darauf abzielen, den Mann in der ihm eigenen sexuellen Orientierung zu bekräftigen, seinen gesunden Narzismus, seinen Selbstwert wieder herzustellen und Strategien zu entwerfen, ihm bei der Umsetzung dieses Vorhabens zu unterstützen. Dabei muss behutsam vorgegangen werden, denn die schon in der Kindheit erworbenen Wertemuster sind auch bei Homosexuellen tief verwurzelt.
Es ist ein Phaenomen, dass selbst 50% der schwulen Männer, die sich ihrer sexuellen Orientierung schlüssig sind, die Entdeckung ihrer eigenen Homosexualität negativ bewerten. In ihren eigenen Gedanken empfinden sie sich also selbst als Aussenseiter und neigen auch zur Selbsbestrafung, etwa durch Selbstbeschränkung ihrer eigenen persönlichen Resourcen. Eine allenfalls durch zu führende Therapie hat hier anzusetzen. Der schwule Mann muss in sich gefestigt werden, er muss in seinem tiefen Inneren davon überzeugt werden, dass seine Homosexualität nicht einen Menschen zweiter Klasse aus ihm macht. Eine Therapie kann also nur affirmativ, also bestärkend, ja bekräftigend sein.

Der Ausweg vieler schwuler Männer aus der Krise rund um ihre sexuelle Orientierung ist die Leugnung...und: die Bindung in einer heterosexuellen Beziehung. Frei nach dem Motto: "Weil nicht sein kann, was nicht sein darf!".

Es ist ein Trugschluss zu glauben, die sexuelle Orientierung wäre auswechselbar wie ein Hemd.
 
 
 
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